Steam unter Druck: Sammelklage über 900 Millionen Dollar könnte Valve teuer zu stehen kommen
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GagGorilla -
1. Februar 2026 um 08:11 -
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Valve, das Unternehmen hinter Steam, steht in Großbritannien vor einem der größten Rechtsstreits seiner Geschichte. Ein Wettbewerbsgericht hat entschieden, dass eine Sammelklage gegen Valve offiziell vor Gericht verhandelt werden darf. Im Raum steht dabei ein möglicher Schadenersatz von rund 656 Millionen Pfund, was umgerechnet etwa 900 Millionen US-Dollar entspricht.
Die Kläger werfen Valve vor, seine marktbeherrschende Stellung im PC-Gaming auszunutzen. Konkret geht es um den Vorwurf, dass Steam Publisher und Entwickler vertraglich daran hindere, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger anzubieten. Dadurch entstehe ein künstlich hoher Preisstandard, bei dem Spieler kaum von echtem Wettbewerb profitieren können.
Zusätzlich wird kritisiert, dass Steam Nutzer stark an das eigene Ökosystem bindet, etwa durch DLC-Strukturen und Plattformabhängigkeiten. Auch die bekannte Standard-Provision von 30 Prozent, die Valve bei Verkäufen einbehält, steht erneut im Mittelpunkt der Diskussion.
Besonders brisant: Sollte die Klage Erfolg haben, könnten laut Berichten bis zu 14 Millionen Steam-Nutzer in Großbritannien potenziell von Entschädigungen profitieren. Valve selbst weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Berechnungen der Kläger nicht korrekt seien. Dennoch zeigt die Zulassung der Klage, dass sich Gerichte zunehmend mit der Frage beschäftigen, wie viel Marktmacht eine Plattform wie Steam besitzen darf.
Quelle: Windowscentral
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